Rapid schlägt Salzburg

Antiste-Tor: "Sport schreibt fantastische Geschichten"

Ein 1:0-Heimsieg gegen Salzburg bescherte Rapid einen Platz im Meister-Play-off. Das entscheidende Tor erzielte ausgerechnet Janis Antiste.
Sport Heute
08.03.2026, 20:10
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2:13 Torschüsse, zwei aberkannte Salzburg-Tore – Rapid feierte in der 22. Runde einen nicht unglücklichen 1:0-Heimsieg gegen Salzburg. 14.570 Zuschauer (mehr durften wegen der Sektoren-Sperre nicht ins Stadion) sahen damit die erfolgreiche Qualifikation für das Meister-Play-off, das die Hütteldorfer schlussendlich als Tabellen-Fünfter erreichten.

"Wir genießen den Tag. Ich hoffe, der Druck auf die Mannschaft wird jetzt reduziert", war Trainer Johannes Hoff Thorup erleichtert. "Jetzt geht es um wichtige Plätze."

Das Goldtor gegen die "Bullen" erzielte Janis Antiste. Der von Sassuolo ausgeliehene Franzose schmorte wegen Vertragsdetails wochenlang auf der Tribüne. Aber: Weil eine Kaufpflicht-Klausel nach zähen Verhandlungen gestrichen werden konnte, kehrte der 23-Jährige kurzfristig in die Startelf zurück. Er dankte es mit dem 1:0. Beim Jubel hatte er Tränen in den Augen.

"Der Fußball schreibt fantastische Geschichten", schmunzelte Hoff Thorup. "Wir freuen uns alle für ihn, er gab jeden Tag im Training Vollgas", berichtete Niki Wurmbrand. "Er hat sich für die letzten Wochen belohnt."

Zum im letzten Abdrücker gelösten Top-Sechs-Platz meinte Wurmbrand: "Wir sind richtig froh, dass wir das geschafft haben, wir werden den Tag genießen und dann die Ziele neu definieren." Tormann Niklas Hedl: "In der Kabine herrscht Feierstimmung. Mir ist egal, wie wir das geschafft haben, es war sicher nicht der schönste Fußball von uns. Aber es wäre eine Enttäuschung gewesen, wenn wir es nicht geschafft hätten."

Beichler: "War schon ratloser"

Wenig erfreut war freilich Salzburg-Coach Daniel Beichler – sein Team büßte die Tabellenführung ein. "Man kann bei Rapid nicht davon ausgehen, mehr Chancen zu kreieren, als wir es getan haben. Wir hatten sieben Hochkaräter. Gleichzeitig waren wir beim Gegentor unaufmerksam und sind aus dem Nichts in Rückstand geraten. Trotzdem waren wir von der ersten bis zur letzten Sekunde dominant. Wir müssen uns ankreiden, drei Spiele in Folge kein Tor geschossen zu haben, daran müssen wir arbeiten. Aber ich bin schon ratloser nach einem Spiel heimgefahren, wenn du dir keine Chancen erarbeitest."

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