Anwalt klagt gegen "unfaire" Hundesteuer

Bild: Sabine Hertel

52.000 Hunde sind in Wien offiziell registriert, 3,9 Millionen Euro verdient die Stadt mit den Abgaben für Bello und Co. Alle anderen Haustiere dürfen gratis gehalten werden.

So auch in Deutschland. Und deswegen zieht jetzt ein Anwalt vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Wie Welt online berichtet, hält Elmar Vitt aus Niedersachsen die Steuer für "unethisch und ungerecht".

Die Kritik: "Die Gemeinden investieren das Geld keineswegs in die Gehwegreinigung, so wie es immer erklärt wird."

Auch in Wien gibt es für die Hundesteuer keine Zweckwidmung. Noch hat kein heimischer Anwalt vor, für seinen Vierbeiner vor Gericht zu ziehen.

Das ist aber auch gar nicht nötig, denn: Kommt der deutsche Anwalt mit seiner Klage durch, könnte das EU-weit Auswirkungen haben.

Barbara Jandl

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