Niederösterreich

Corona: Anwalt prüft Klage wegen Infektionszulage

Anwalt Nikolaus Rast prüft jetzt die rechtlichen Möglichkeiten betreffend einer Infektionszulage für Ärzte, Pfleger, Apotheker, Zivis usw. 
22.07.2020, 16:33

Der Sankt Pöltner AK-Funktionär Samir Kesetovic, im Bortberuf Krankenpfleger, findet es ungerecht, dass Pfleger und Co. keine Infektionszulage im "Corona-Zeitalter" bekommen. Er wandte sich an den renommierten Wiener Anwalt Niklaus Rast von der Kanzlei Rast und Musliu.

"Jeder bekommt Zulage"

Der Advokat dazu: "Mistkübler bekommen eine Zulage wegen des Gestankes, einige Journalisten im Nachtdienst erhalten Lichttage, jetzt überspitzt gesagt. Warum erhalten dann Ärzte und Pfleger wegen des erhöhten Infektionsrisikos keine Infektionszulage?"

Rechtliche Prüfung

Die Kanzlei prüft derzeit alle rechtlichen Möglichkeiten betreffend eines Vorgehens der Infektionszulage für die besonders gefährdeten Berufe, die systemerhaltend sind. "Also damit meine ich unter anderem Ärzte, Apotheker, Kranken- und Altenpfleger, Polizisten, Zivildiener", so der Rechtsanwalt.

Wie berichtet hatte sich Nikolaus Rast bereits für benachteiligte Zivildiener eingesetzt. 

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