Anwaltshelferin zweigte 340.000 Euro ab

Symbolbild: Sabine Hertel
Symbolbild: Sabine HertelBild: Kein Anbieter
Weil sie ihren Ex-Freund beeindrucken wollte, soll eine Anwaltssekretärin 340.000 Euro und Schmuck in einer Wirtschaftskanzlei abgezweigt haben.
 Die Frau arbeitete seit 2011 in einer großen Wirtschaftskanzlei zu arbeiten. Im April 2014 begann sie, manipulierte Erlagscheine auszufüllen, die sie sich von ihrem unmittelbaren Vorgesetzten unterschreiben ließ. Im Betreff und als Empfänger setzte sie gefälschte Daten ein, wie "Pauschalgebühren" oder "Verwaltungsgericht Wien". Unglaublich: Dass sie ihre eigenen Bankdaten angab und die Beträge dann auf ihrem Konto landeten, fiel bis März 2016 nicht auf.

Die Angeklagte gab an, dass zu Beginn ihrer Machenschaften unter der Trennung von ihrem Freund gelitten hätte. Zur Kompensation habe sie sich bei ihren Freunden und Bekannten gut stellen wollen. Mit dem erschlichenen Geld habe sie diesen technische Geräte und Urlaube spendiert.

Die Angeklagte wurde zu zwei Jahren Haft, davon drei Monate unbedingt, verurteilt. Aufgrund des hohen Schadens habe man einen Teil der Strafe unbedingt aussprechen müssen, so der Richter. Zugleich verwies er auf die Möglichkeit einer Fußfessel, mit der die Frau ihren neuen Job weiter ausüben könne. Das Urteil ist nicht rechtskräftig! (red)
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