Apfel-Aktionen wegen Sanktionen

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Der Handel in Österreich will nach den Sanktionen aus Moskau verstärkt auf heimische Produkte im Bereich Obst&Gemüse und hier vor allem auf österreichische Äpfel setzen. Dazu soll ein Glas Milch getrunken werden, fordert die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM).
verstärkt auf heimische Produkte im Bereich Obst&Gemüse und hier vor allem auf österreichische Äpfel setzen. Dazu soll ein Glas Milch getrunken werden, fordert die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM).

Denn die heimischen Produkte sind im doppelten Wortsinn wegen der Russland-Sanktionen, die Agrarprodukte treffen, in aller Munde. So planen die Handelsriesen Spar und Rewe (u.a. Billa, Penny) Aktionen rund um die Bereiche Obst & Gemüse bzw. eben vor allem Äpfel. Auch bei Hofer wird das laut Angaben der Obst Partner Steiermark Gmbh ("frisch, saftig, steirisch") ab Montag der Fall sein.

Rewe will österreichische Produkte in den Obst&Gemüse-Abteilungen besonders kennzeichnen. Spar sprach von verstärkten Apfelaktionen im Herbst. Von beiden Konzernen hieß es, ohnehin stark auf österreichische Produkte zu setzen.

Ein Glas Milch zum Apfel

Die Österreicher sollen zu den Äpfeln am besten auch ein Glas heimischer Milch trinken, oder ein Stück Käse essen. Neben der Solidarität des Lebensmitteleinzelhandels für heimische Milchprodukte brauche es wegen der Sanktionen auch Solidarität der Konsumenten, ließ die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) wissen.

"Wir erwarten uns vom österreichischen Handel hier ein klares und sichtbares Bekenntnis zu österreichischen Milchprodukten, um negative Auswirkungen infolge des russischen Importverbotes für die österreichische Milchwirtschaft möglichst gering zu halten", fordert Helmut Petschar, Chef der Kärntnermilch. Aufgrund des Importverbotes Moskaus seien "für den gesamten EU-Milchmarkt negative Auswirkungen und Marktstörungen zu erwarten".
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