Apotheker finden CBD ein High-Light

Zwei Apotheker beleuchten CBD-Highlights in einem Ratgeber nun wissenschaftlich.
Zwei Apotheker beleuchten CBD-Highlights in einem Ratgeber nun wissenschaftlich.iStock, Tom Linecker, C. Weingartner
Das geht runter wie (CBD-)Öl: Ein neuer Ratgeber will Hanf weg vom Sucht-Image als Heilpflanze bekannter machen.

Dieser (Lese-)Stoff fährt ein: Zwei Wiener Pharmazeuten wollen die Naturheilpflanze Hanf endgültig vom Drogen-Image befreien. Alexander Ehrmann, Chef der St. Charles-Apotheke in Wien-Mariahilf, und Susanne Hofmann haben das Trend-Produkt CBD (Cannabidiol) wissenschaftlich beleuchtet und listen die Highlights in einem Ratgeber auf.

Hanf enthält etwa mehr als 50 Substanzen mit nachgewiesener Heilwirkung. Benebelt mache nur der Wirkstoff THC, der nicht in den Apotheken-Produkten enthalten ist. „Bei Schmerzen, Angst- und Schlafstörungen, Hautproblemen und Stress stellt CBD eine positive Ergänzung zur Schulmedizin dar, in einigen Fällen sogar eine echte Alternative“, so die beiden Apotheker. Die besten Erfolge habe man bei Epilepsie-Erkrankungen mit dem Wundermittel erzielt.

CBD tabu für Jugendliche und Schwangere

Der CBD-Hype rufe leider auch unseriöse Anbieter auf den Plan. „Finger weg von Produkten, die weder Inhaltsstoffe noch die Mengen ausloben“, warnt die Pharmazeutin. Ebenfalls tabu ist CBD für Kinder, Jugendliche und Schwangere. Auch Patienten, die Antidepressiva, Blutverdünner oder Antibiotika nehmen, sollten die Einnahme vorher mit dem Arzt abklären. „Momentan schweben CBD-Produkte in der rechtlichen Grauzone, diese Lücke sollte schnell geschlossen werden“, hofft Hofmann.

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