Appell an Schulen, nach Lockdown DAS nicht zu tun

Eine Lehrerin in einem leeren Klassenzimmer. Der Unterricht erfolgt über das Internet. Symbolbild
Eine Lehrerin in einem leeren Klassenzimmer. Der Unterricht erfolgt über das Internet. SymbolbildThanassis Stavrakis / picturedesk.com
Am 7. Dezember sollen die Schüler nach Wochen des Distance Learning wieder in die Schule. Die meisten könnten wohl trotzdem daheim bleiben.

Der zweite Adventsonntag ist der letzte Tag des Lockdowns. Am Montag darauf sollen die Schulen direkt wieder mit Präsenzunterricht durchstarten, so zumindest der Wunsch des Bildungsministeriums. Allerdings könnte es nun passieren, dass trotz Lockdown-Ende viele Schüler am Montag noch daheim bleiben werden.

Denn: Mit Maria Empfängnis (8. Dezember) wartet schon am Dienstag ein schulfreier Tag und viele Unterrichtseinrichtungen haben wohl den dadurch entstehenden Fenstertag zum schulautonomen Tag erklärt. Somit hätten diese bis Mittwoch durchgehend geschlossen.

Das Ressort von Bildungsminister Heinz Faßmann, appelliert nun laut ORF an alle Direktoren, in Absprache mit den Schulpartnern diesen freien Zwickeltag zu verschieben. 

"Um für die Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich den Wiedereinstieg ins Schulgeschehen sicherzustellen, ist es aus Sicht des Bildungsministeriums sinnvoll, auch diesen Zwickeltag dafür zu nutzen, sofern nicht andere Gründe wie z. B. Internatsbetrieb oder Berufsschulspezifika dagegen sprechen", wird in dem Bericht aus einem am Donnerstag versandten Schreiben von Sektionschef Klemens Riegler-Picker zitiert.

Verzicht keine Pflicht

Gleichzeitig bedankte sich Riegler-Picker bei den Schulpartnern für das "gemeinsame Bemühen, auch unter schwierigen Bedingungen für unsere Schüler/innen möglichst viel Präsenzunterricht sicherzustellen". Vorschreiben wolle man den Verzicht auf den Fenstertag aber nicht. Es findet sich nämlich auch der Hinweis, dass "die Kompetenz der schulpartnerschaftlichen Gremien mit diesem Ersuchen keineswegs eingeschränkt werden soll".

Wie der genaue Öffnungsplan für die Schulen aussehen soll, ist derzeit noch völlig noch unklar. Faßmann verwies am Freitag nur auf noch anstehende Gesprächsrunden. Erst am Mittwoch solle das Paket präsentiert werden. Fix ist schon jetzt: Die Zentralmatura 2021 startet später.

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