Wer noch ein uraltes iPhone oder iPad besitzt, bekommt nun schlechte Neuigkeiten von Apple: Der Tech-Riese aus Kalifornien hat den Support für mehrere ältere Geräte mit Mobilfunkmodul eingestellt.
Betroffen ist unter anderem das iPhone 4S, das etwa zur Zeit des Todes von Apple-Chef Steve Jobs auf den Markt kam. Für dieses Gerät signiert Apple keine Baseband-Firmware-Versionen mehr, was bedeutet, dass es nicht mehr wiederhergestellt oder auf bestimmte ältere iOS-Versionen zurückgesetzt werden kann.
Das meldet die Computerwoche unter Berufung auf Computerworld. Alle betroffenen Modelle sind mindestens zwölf Jahre alt. Die gute Nachricht: Bei iPads ohne Mobilfunkmodul (WLAN) lässt sich die Betriebssystemsoftware weiterhin neu installieren.
In der Praxis dürfte das Support-Ende kaum größere Probleme verursachen, da nur noch sehr wenige dieser Geräte aktiv genutzt werden. Einige Entwickler verwenden allerdings noch ältere Geräte für Kompatibilitätstests.
Apple begründet solche Schritte damit, dass veraltete Software aus dem Verkehr gezogen wird, die potenziell bekannte Sicherheitslücken enthalten könnte. Die Infrastruktur für mehr als zehn Jahre alte Software aufrechtzuerhalten, ist schließlich nicht kostenlos.
Generell genießt Apple einen guten Ruf beim Produkt-Support. Seit 2024 garantiert das Unternehmen Sicherheits-Updates für mindestens fünf Jahre. In der Praxis liefert Apple aber oft länger als angekündigt.
Zum Vergleich: Google und große Android-Hersteller versprechen mittlerweile sieben Jahre Updates. Bei günstigen Android-Geräten beschränkt sich der Support aber oft nur auf zwei Jahre.