Zwei Jahre nach der ursprünglichen Ankündigung ist es nun so weit: Apple liefert die neue Version seiner Sprachassistenz Siri. Die erste Beta soll pünktlich zur WWDC 2026 Anfang Juni erscheinen.
Die neue Siri soll hauptsächlich auf Google Gemini basieren statt auf eigenen KI-Modellen. Da vieles über Systeme eines Drittanbieters laufen wird, stellt sich die Frage nach dem Datenschutz.
Apple will laut macwelt.de unter Berufung auf Bloomberg bei der neuen Siri auf besondere Privatsphäre-Einstellungen setzen. Nutzer können künftig selbst wählen, wie lange ihre Konversationen gespeichert werden: 30 Tage, ein Jahr oder unbegrenzt.
Chatbots wie ChatGPT, Claude und Gemini speichern Gespräche normalerweise unendlich lange. Apple geht hier einen anderen Weg und orientiert sich an der Nachrichten-App, wo man die Speicherdauer selbst bestimmen kann.
Zusätzlich setzt Apple auf sein bewährtes Private Cloud Compute-System. Dabei werden Anfragen über Apple-Server geschickt und anonymisiert, bevor sie an externe Dienste weitergeleitet werden.
Die Entwicklerkonferenz WWDC 2026 beginnt am 8. Juni mit der Keynote. Dort wird Apple die wesentlichen Neuerungen in iOS 27, macOS 27, iPadOS 27, watchOS 27 und tvOS 27 vorstellen. Mit iOS 27 soll sich Siri endlich in einen vollwertigen Chatbot verwandeln.