Der Multimedia-Konzern Apple aus Kalifornien zählt zu den wertvollsten und profitträchtigsten Unternehmen weltweit, und das nicht erst seit dem Launch des iPhone 5. Wie aus Unternehmensunterlagen jetzt hervorgeht, zahlt die Firma bei ihren Auslandsgeschäften einen verschwindend geringen Steuersatz von knapp unter 2%. Und das ganz legal.
. Wie aus Unternehmensunterlagen jetzt hervorgeht, zahlt die Firma bei ihren Auslandsgeschäften einen verschwindend geringen Steuersatz von knapp unter 2%. Und das ganz legal.
Im Jahr 2011 betrug der im Ausland erwirtschaftete Jahresgewinn durch iMacs, iTunes, iPhones und Konsorten satte 28,7 Milliarden Euro. 1,9% davon, also 556 Millionen Euro wurden als Einkommensteuer an die jeweiligen Finanzministerien überwiesen. In den Vereinigten Staaten hingegen muss Apple 35 Prozent des Gewinns versteuern.
Das ganze funktioniert durch einfache und legale Buchhaltungs-Tricks. Mit sogenannten "Schachtelbeteiligungen" verschiebt Appel Profite in Länder mit niedrigen Steuersätzen. Der Multimedia-Multi ist damit aber nicht allein - auch andere multinationale Konzerne verschaffen sich auf diese Weise Steuervorteile.