Die Schauspielerin Christina Applegate (54) muss nach einer schockierenden Wende weiter um Antworten kämpfen. Die "Eine schrecklich nette Familie"-Darstellerin hatte 2021 die Diagnose Multiple Sklerose erhalten – doch diese stellte sich nun als falsch heraus.
Trotz der korrigierten Diagnose geht es der Emmy-Preisträgerin nicht besser. Sie benötigt weiterhin einen Rollstuhl für den Weg vom Auto zu den Arztterminen, einige ihrer Symptome haben sich sogar verschärft.
Wie bunte.de berichtet, wird Applegate nun auf verschiedene andere Krankheiten getestet, die ähnliche Beschwerden wie MS auslösen können. Dazu zählen rheumatoide Arthritis, Lupus und Borreliose. Für sie beginnt die Suche nach einer Diagnose damit praktisch wieder bei null.
In ihrem Podcast "MeSsy", den sie gemeinsam mit Schauspielkollegin Jamie-Lynn Sigler (45) moderiert, sprach die 54-Jährige über ihre Gefühle nach der Fehldiagnose. Mit einem ironischen Witz wandte sie sich an Podcast-Gast Jack Osbourne (40): "Was für eine Betrügerin ich doch bin. Ich habe die Krankheit ja gar nicht mehr."
Osbourne und Sigler versicherten ihr jedoch, dass sie ein "Ehrenmitglied" der MS-Gemeinschaft bleiben würde. Dennoch fällt es der Schauspielerin schwer, diese Identität abzulegen, da die Krankheit so lange Teil ihres Lebens gewesen sei.
Auch die psychische Belastung thematisierte Applegate offen. Sie habe lange geglaubt, mit einer Krankheit zu leben, die sie tatsächlich nicht habe. Das habe ihren Blick auf sich selbst geprägt. Dazu komme die Trauer über den Verlust ihrer Arbeit und der Eindruck, dass ihr Leben nicht weitergehe.