So will Apple jetzt die Videotelefonie revolutionieren

Apple-Chef Tim Cook eröffnet die Entwicklerkonferenz WWDC
Apple-Chef Tim Cook eröffnet die Entwicklerkonferenz WWDCREUTERS
Auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentierte Apple erstmals seine überarbeitete Videocall-Funktion Facetime. 

In der Coronakrise boomten Videotelefonie-Apps wie Zoom, Hangouts oder Skype. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentierte Apple nun erstmals sein Riesen-Update für FaceTime. Sie funktioniert jetzt auch für Nutzer von Android-Smartphones und Windows-Computern.

Besserer Ton, Portrait-Hintergrund

Erstmals wird man Nutzer in einen Facetime-Chat auch über einen Link einladen können – so wie es etwa bei Zoom üblich ist. Das Tolle dabei: Auf diese Art kann man auch mit Freunden und Bekannten facetimen, die kein iPhone haben. Sie können via Browser an dem Call teilnehmen. Praktisch in Zeiten von Covid-19-Lockdown. Alle Calls sind bei Apple Ende-zu-Ende verschlüsselt.

Mit der Facetime-Funktion Shareplay kann der der Bildschirminhalt künftig mit anderen geteilt werden.
Mit der Facetime-Funktion Shareplay kann der der Bildschirminhalt künftig mit anderen geteilt werden.Apple

Auch wird die Audioqualität deutlich besser dank sogenanntem spatial audio. Dank dem 3D-Klang soll es sich für alle im Call so anhören, als ob sie im gleichen Raum sitzen. Ebenso bessert Apple die Software mit der Unterdrückung von Umgebungsgeräuschen und einem Porträt-Modus mit verschwommenem Hintergrund auf.

Mit der Facetime-Funktion Shareplay kann der der Bildschirminhalt künftig mit anderen geteilt werden. Auch ist es möglich gemeinsam Games zu spielen oder synchronisiert einen Film oder eine Serie zu schauen. Das funktioniert zum Beispiel mit Apps wie Tiktok oder Disney+.

Kopfhörer melden sich, wenn sie liegen gelassen werden

Überarbeitet wurde auch die Benachrichtigungszentrale. Die vielen Notifications, die jeden Tag erscheinen, sollen Nutzer in Zukunft weniger stark ablenken. So soll man zum Beispiel mit der neuen Fokus-Funktion die Benachrichtigungen so einstellen, dass am Arbeitsplatz nur noch Meldungen von Work-Apps und Arbeitskollegen und -Kolleginnen erscheinen. Generell sollen Notifications intelligent und automatisch sortiert werden. Den Nicht-Stören-Modus gibt es weiterhin. Künftig wird anderen in iMessage angezeigt, ob man diesen aktiviert hat.

Praktisch: Das iPhone warnt Airpods-Besitzerinnen und Besitzer künftig, wenn man seine Kopfhörer irgendwo liegen gelassen hat.
Praktisch: Das iPhone warnt Airpods-Besitzerinnen und Besitzer künftig, wenn man seine Kopfhörer irgendwo liegen gelassen hat.Apple

Neu wird Text in Fotos direkt erkannt. Der Text kann mit einem Cursor dann einfach markiert und kopiert werden. Auch kann man mit iOS 15 von Hand geschriebene Notizen abfotografieren und der Text wird automatisch umgewandelt, sodass man ihn kopieren und verschicken kann. Mit der neuen Memories-Funktion werden Fotos direkt in Filmchen mit Musik umgewandelt.

Mit der Funktion Universal Control können Maus und Tastatur künftig vom Macbook auch auf dem iPad genutzt werden.
Mit der Funktion Universal Control können Maus und Tastatur künftig vom Macbook auch auf dem iPad genutzt werden.Apple

Das kommende Betriebssystem heißt Monterey. Neu ist unter anderem die Funktion Universal Control. Damit können Maus und Tastatur vom Macbook auch auf dem iPad genutzt werden. Auch Dateien können mit Drag und Drop auf den verschiedenen Geräten abgelegt werden. Das funktioniert auch mit mehreren Geräten. Ausserdem kommt die Automatisierungs-App Shortcuts nun zu macOS.

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