Die Parkplatzsuche in Wien erweist sich meist als äußerst schwierig, Verbotsschilder erschweren die Situation oft noch zusätzlich. Zur besonderen Verärgerung eines Anrainers sorgten in der Hafengasse im 3. Wiener Bezirk nun illegal aufgestellte Schilder, die von Arbeitern aufgestellt wurden, ohne dass sie überhaupt die Berechtigung dazu hatten.
Seit Wochen ärgert sich ein "Heute"-Leser über Parkverbotsschilder, deren Datum und Uhrzeit in regelmäßigen Abständen angepasst werden. In der angeblichen Parkverbotszone halten Firmenfahrzeuge. Einmal beobachtete Leser Markus* (Name von der Redaktion geändert) einen Arbeiter sogar dabei.
Scheinbar verhalfen sich die gestressten Arbeiter und platzierten ihre eigenen Schilder, um pünktlich und ohne langer Suche nach Abstellplätzen ihrer Arbeit nachzugehen. Die Schilder sehen auch täuschend echt aus, doch: Die Schrift der weißen Schilder, die die Uhrzeiten der Verbote angeben, unterscheidet sich leicht von den Originalschildern.
Der Anrainer hinterfragte das Ganze und fragte bei der Polizei und der MA46 an, ob hier eine Baustelle gemeldet ist. Die Polizei konnte dem Mann keine Baustelle bestätigen, vom Magistrat blieb die Antwort ausständig.
Auf Anfrage der "Heute" reagierte das MA46 und stellte fest, dass die Schilder ohne Berechtigung dort platziert wurden und überprüft nun die Stelle. Die Schilder sollen entfernt und rechtliche Schritte geprüft werden.