Arbeiter- und Bauernbund pro Sonderschulen in NÖ

Sandra Kern (li.) und Klaudia Tanner (re.) machen gemeinsame Sache für die Sonderschule.
Sandra Kern (li.) und Klaudia Tanner (re.) machen gemeinsame Sache für die Sonderschule.Bild: NÖAAB
Sonderschulen sollen bald der Vergangenheit angehören. Zwei schwarze Bünde machen in NÖ gemeinsam gegen die geplante Reform der Roten mobil.
Geht es nach Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ), werden bis 2020 Sonderschulen nur noch eine Ausnahme sein. Sonderschüler sollen verstärkt im normalen Unterricht eingebunden werden – Stichwort: Inklusion.

8.000 Unterschriften

Mit ihren Plänen stößt Hammerschmid auf viel Kritik. In Niederösterreich machen der NÖAAB und der Bauernbund gemeinsam gegen die Reformpläne mobil. In drei Wochen wurden vom NÖAAB rund 8.000 Unterschriften für den Erhalt der Sonderschule gesammelt.

„Wir unterstützen und fördern Inklusion dort, wo sie möglich ist. Aber wir müssen auch sicherstellen, dass Kinder, für die der inklusive Unterricht in der normalen Klasse nicht passt, eine individuelle Förderung erhalten können", erklärt NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern.

Unterstützung bekommt der Arbeitnehmerbund jetzt auch von einer anderen großen schwarzen Organisation – dem NÖ Bauernbund. Direktorin Klaudia Tanner: „Bildung muss immer das Kind und seine Bedürfnisse ins Zentrum stellen, denn jedes Kind ist besonders. Eltern brauchen auch Wahlfreiheit im Sinne ihrer Kinder. Sie wissen am besten welche Förderung oder Unterstützung ihre Kinder brauchen." (min)

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