Arbeiterkammer will gegen Bankomatgebühr klagen

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Am Montag führte Euronet als erster Bankomatbetreiber in Österreich die Bankomatgebühr ein. Jetzt will die Arbeiterkammer OÖ klagen, weil sie die zusätzlichen Kosten für rechtswidrig hält.
 

Am Montag führte Euronet als erster Bankomatbetreiber in Österreich die Bankomatgebühr ein. Jetzt will die Arbeiterkammer OÖ dagegen klagen, weil sie die zusätzlichen Kosten für rechtswidrig hält.

"Ein kostenloser Zugang zum eigenen Einkommen muss außer Frage stehen", sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Obwohl rechtlich erst geklärt werden muss, ob die Einhebung der Bankomatgebühr zulässig ist, will die AK dagegen vorgehen. Erste Schritte werden bereits geprüft. "Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um ein für allemal klarzustellen: Alle die ein Konto besitzen, müssen auch kostenlos zugreifen können", so Kalliauer. 

Der AK-Präsident kritisiert auch, dass "Konsumenten fixe Beträge für ein Kontopaket zahlen und dann erst recht wieder jede Leistung extra verrechnet bekommen."

So können Sie sich wehren

Den Konsumenten  rät die Arbeiterkammer bei Neueröffnungen von Konten, die inkludierten Leistungen mit den tatsächlichen Anforderungen abzugleichen. Bei bestehenden Kontoverträgen kann man als Kunde der Einführung der Gebühren widersprechen, deshalb sollte man unbedingt die Benachrichtigungen der Bank genau durchlesen.

Falls bereits Gebühren eingehoben wurden, können diese laut AK zurückgefordert werden, weil die Einführung neuer Gebühren ohne Zustimmung nicht zulässig ist.

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