Arbeiterkammer will Klima-Check für alle Produkte

Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich mit Mark Nicklas von der EU-Kommission.
Markus Wieser, Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich mit Mark Nicklas von der EU-Kommission.Bild: Julie de Bellaing
AK Niederösterreich-Chef Markus Wieser wirbt derzeit in Brüssel für einen verpflichtenden Klima-Check sämtlicher Produkte. Nachhaltigkeit bei Herstellung, Nutzung und Entsorgung soll so geprüft werden.
Um den Wind, der seit einigen Monaten in die Klima-Debatte gebracht wurde, nicht zu einer Farce werden zu lassen, setzt sich der Chef der Arbeiterkammer Niederösterreich, Markus Wieser, jetzt auf EU-Ebene für ein neues, verpflichtendes Zertifikat für sämtliche Produkte ein.

Kurzum: Der gesamte Lebenszyklus eines Produktes soll einem Klima-Check unterzogen werden.

Von Rohstoff-Gewinnung bis Entsorgung

"Von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zur durchschnittlichen Nutzungsdauer und der Entsorgung muss alles einem Klima-Check unterzogen und damit überprüfbar gemacht werden. Nur das schafft die Voraussetzungen für Klarheit und Fairness im globalen Wettbewerb", so Wieser in Brüssel. Das schaffe auf "Klarheit für die Konsumenten".

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Ziel, das die AK hat: Aktive und zukunftsweisende Industriepolitik in Zusammenhang mit Umwelt und Nachhaltigkeit.

Vor allem die Digitalisierung, der Klimawandel, aber auch der Mitbewerb aus China oder Indien würden eine geeinte Industriepolitik auf EU-Ebene erforderlich machen.

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