Mit dem Frühling blüht jetzt in Wien auch wieder der Arbeiterstrich. Zu Dumpingpreisen von unter 5 Euro pro Stunde bieten Schwarzarbeiter aus dem Osten ihre Handwerksdienste an.
Neben der Triester Straße (Favoriten) hat sich auch die Brünner Straße (Floridsdorf) als Hotspot etabliert. Hier verlagert sich das Problem nun zusehends in die Seitengassen: "In Stammersdorf stehen die Schwarzarbeiter zu Dutzenden vor Wohnhäusern. Die Bewohner trauen sich kaum noch in ihre Gärten", ist Wiens BZÖ-Chef Dietmar Schwingenschrot alarmiert.
Und er ist überzeugt: "Wenn es für Tagelöhner nichts zu tun gibt, spähen sie die Häuser aus – und wenig später wird eingebrochen." Schwingenschrot fordert nun "rigoroses Einschreiten der Behörde und Aussprache von Platzverboten in den Siedlungsgebieten.".