Wirtschaft

Arbeitslosengeld wurde 145.671 Mal gesperrt

Im Vorjahr wurden knapp 10 Prozent mehr Sanktionen gegen Jobsuchende verhängt. Türkis-Grün will jetzt mehr "Anreize" schaffen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 14:48

In rund 60.000 Fällen wurden in Österreich im abgelaufenen Jahr die Arbeitslosengelder gesperrt, weil eine zumutbare Arbeit oder eine AMS-Schulung nicht angenommen oder eine AMS-Maßnahme unentschuldigt nicht besucht wurde (ein Plus von 34,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). In 797 Fällen verzeichnete das AMS im Jahr 2018 eine gänzliche Arbeitsunwilligkeit.

Für die designierte ÖVP-Arbeitsministerin Christine Aschbacher müsse es künftig neue Job-Anreize geben, die Details würden jedoch erst von Experten ausgearbeitet werden. Ebenso werden für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf neue Modelle ausgearbeitet, sagte die 36-jährige Steirerin im Ö1-Interview.

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Zu einer möglichen Verschärfung der Zumutbarkeitsregeln - wie von Industriellen-Präsident Georg Kapsch gefordert ("Heute.at" hat berichtet) - wollte sie sich noch nicht äußern.

Bundeskanzler Sebastian Kurz spricht sich für einen "noch strengeren Vollzug" beim Arbeitslosengeld aus.Dieses sei nicht für Menschen da, "die nicht arbeiten wollen".

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