Sowohl das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) als auch das Institut für Höhere Studien (IHS) befürchten wegen der schwachen Konjunktur heuer einen starken Anstieg der Arbeitslosenrate von 7,0 auf 7,5 Prozent der unselbstständigen Erwerbstätigen in Österreich. Das IHS rechnet für 2014 wegen der dann besseren Wirtschaftsaussichten nur noch mit einem Verharren auf diesem hohen Niveau, das Wifo prognostiziert jedoch nochmals eine leichte Verschlechterung auf 7,6 Prozent.
Sowohl das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) als auch das Institut für Höhere Studien (IHS) befürchten wegen der schwachen Konjunktur heuer einen starken Anstieg der Arbeitslosenrate von 7,0 auf 7,5 Prozent der unselbstständigen Erwerbstätigen in Österreich. Das IHS rechnet für 2014 wegen der dann besseren Wirtschaftsaussichten nur noch mit einem Verharren auf diesem hohen Niveau, das Wifo prognostiziert jedoch nochmals eine leichte Verschlechterung auf 7,6 Prozent.
Die Experten von Wifo und IHS haben ihre Prognosen für das Wachstum der heimischen Wirtschaft im heurigen Jahr wie erwartet kräftig zusammengestutzt. 2013 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) real nur um 0,4 bzw. 0,6 Prozent wachsen, im März hatten sie noch ein Plus von 1,0 bzw. 0,8 Prozent erwartet. Für 2014 sehen sie jetzt 1,6 bzw. 1,8 Prozent Zuwachs, im März waren beide Institute von 1,8 Prozent Realwachstum ausgegangen. Wermutstropfen ist die im heurigen Wahljahr deutlich steigende Arbeitslosigkeit, das Wifo befürchtet sogar auch noch für 2014 eine weitere Verschlechterung der Situation.
Euro-Krise trifft auch Österreich
Gehemmt wird der Aufschwung in Österreich dieses Jahr laut Wifo vor allem durch die Wirtschaftskrise im Euroraum, wobei die heimische Volkswirtschaft durch die Nachfrageschwäche der Eurozone gedrückt werde, wie das IHS betont. Die Export- und Investitionsdynamik Österreichs sei wegen des schwachen internationalen Umfeldes auch heuer gedämpft, und der nur mäßige Anstieg der Realeinkommen sowie zunehmende Sparanstrengungen der privaten Haushalte würden weiterhin die Konsumnachfrage belasten, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Freitag.
Bessere Prognosen für 2014
Besser sind die Prognosen für 2014: Da sollte Österreich als exportstarke Volkswirtschaft vom dann expandierenden Welthandel wieder profitieren: Die heimischen Ausfuhren würden daraufhin stärker anziehen und vermehrt Investitionen stimulieren, hofft das Wifo. Und die privaten Haushalte würden ihre Einkommenszugewinne 2014 wieder vermehrt in den Konsum stecken.
Die Inflationsrate wird sich heuer laut IHS im Jahresschnitt von 2,4 auf 2,0 Prozent zurückbilden, das Wifo rechnet lediglich mit einem Rückgang auf 2,2 Prozent. Für 2014 geht das IHS von einer Inflation von 1,8 Prozent aus, das Wifo von 2,0 Prozent.