Arbeitslosigkeit auch im Dezember rückläufig

Sozialministerin Beate Hartinger war bis 2002 Abgeordnete im Parlament auf Seiten der FPÖ und langjähriges, leitendes Mitglied des Steiermärkischen Krankenanstaltenfonds (SKAFF).
Sozialministerin Beate Hartinger war bis 2002 Abgeordnete im Parlament auf Seiten der FPÖ und langjähriges, leitendes Mitglied des Steiermärkischen Krankenanstaltenfonds (SKAFF).Bild: picturedesk.com

443.481 Arbeitslose wurden in Österreich zum Ende des Jahres verzeichnet. Während Jugendliche leichter einen Job finden, bleiben die für Ältere weiterhin schlecht.

Zu Beginn des neuen Jahres gibt es aus wirtschaftspolitischer Sicht Grund zur Freude. Auch im Dezember 2017 konnte der Trend auf dem Arbeitsmarkt anhalten und die Arbeitslosigkeit weiter sinken – das gab das Sozialministerium am heutigen Dienstag bekannt.

Inklusive der Personen, die eine Schulung des AMS besuchen, gibt es in Österreich aktuell 443.481 Arbeitssuchende. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 27.688 (-5,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank demnach nach nationaler Definition im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent.

Zwar fanden vergleichsweise vermehrt ältere sowie Menschen mit Behinderungen einen Job. Doch trotz des verzeichneten, leichten Rückgangs der Arbeitslosigkeit, fällt es diesen Gruppen weiterhin schwerer eine Beschäftigung zu finden.

Jugendliche hingegen sind auf dem Arbeitsmarkt wieder begehrt. Hier konnte ein Rückgang der Beschäftigungssuchenden um 17,2 Prozent dokumentiert werden.

Die wirtschaftliche Erholung zeigt sich auch auf dem Lehrlingsmarkt: So liegt Ende Dezember die Zahl der Lehrstellensuche um 3,7 Prozent unter dem Vorjahreswert während der Bestand an gemeldeten offenen Lehrstellen um etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) zugenommen hat. Trotzdem stehen den 6.340 Suchenden derzeit nur 4.273 betriebliche Lehrstellen, die dem AMS gemeldet wurden, zur Verfügung.

Die neue Bundesregierung will unterdessen eine umfassende Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik erreichen, wie es in einer Aussendung der FPÖ heißt. Dazu habe man die Beschäftigungsprogramme "Beschäftigungsaktion 20.000" und "Beschäftigungsbonus" gestoppt, ihre Wirksamkeit soll untersucht werden. Mehr dazu lesen Sie hier >>> (red)

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