Arbeitslosigkeit in fast allen Bereichen rückläufig

Die Arbeitslosenzahlen sind rückläufig.
Die Arbeitslosenzahlen sind rückläufig.Bild: picturedesk.com
Die Arbeitslosenzahlen vom September 2017 zeigen die niedrigsten Werte seit vier Jahren.
Laut dem AMS sinken die Arbeitslosenzahlen weiterhin. Im September 2017 war die Menge von Menschen ohne Job so niedrig wie seit 2014 nicht mehr in den Vergleichsmonaten. Mit 374.935 Menschen ohne Job beträgt die Arbeitslosenquote 7,5 Prozent.

Spitzenreiter unter den Bundesländern ist Tirol mit -12,4 Prozent (- 2.382 Personen), danach folgen die Steiermark (-10,8 Prozent, - 4.093 Personen), das Burgenland (-9,7 Prozent, - 828 Personen), Kärnten (-7,4 Prozent, - 1.571 Personen), Oberösterreich (-6,4 Prozent, - 2.375 Personen), Niederösterreich (-6,2 Prozent, - 3.349 Personen) und Wien (- 4,4 Prozent, - 5.340 Personen), Salzburg (-3,8 Prozent, - 491 Arbeitsuchende). In Vorarlberg ist die Arbeitslosigkeit um 33 Personen (0,3 Prozent) leicht gestiegen.

Altersarbeitslosigkeit fast gestoppt

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Gruppe 50+ konnte fast komplett aufgehalten werden. Hier stieg die Arbeitslosenzahl um nur 0,1 Prozent, beziehungsweise 116 Personen. Diesen Erfolg schreibt das AMS der "Aktion 20.000" zu, dank der seit Juli fast 1.000 Stellen exklusiv mit älteren Langzeitarbeitslosen besetzt wurden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Arbeitslosigkeit unter Männer ist mit -7,6 Prozent (13.256 Personen) stark rückläufig. Ein geringerem Maße sinkt die Quote unter Frauen: -4,8 Prozent (- 7.140 Personen). Bei Inländern geht die Zahl der Arbeitsuchenden aktuell mit -7 Prozent stärker zurück als jene bei Personen ohne österreichischen Pass mit -4,7 Prozent.

Auch Junge finden mehr Jobs

Die Jugendarbeitslosigkeit sinkt ebenfalls. Unter 15- bis 24-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit nach nationaler Definition um -14,4 Prozent (- 5.887 Personen) zurück gegangen. Laut Eurostat ist die Jugendarbeitslosenquote in Österreich gegenüber dem Vorjahr um -1,2 Prozentpunkte auf 10,2 Prozent gesunken.

Dem AMS sind derzeit 62.445 unbesetzte Stellen gemeldet, was einem Plus von 46,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. (lu)

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