Arbeitslosigkeit sinkt schon unter Vorkrisenniveau

Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter. 
Der Arbeitsmarkt erholt sich weiter. Elmar Gubisch / picturedesk.com
Der Arbeitsmarkt erholt sich. Zum ersten Mal seit Beginn der Coronakrise sinken die Arbeitslosenzahlen unter das Vorkrisenniveau von 2019.

Wie gewohnt wurde auch am heutigen Dienstag über die derzeitige Lage am Arbeitsmarkt in Österreich berichtet. Der positive Trend setzt sich fort, die Arbeitslosenzahlen sinken weiter. Die Erholung des Arbeitsmarkts schreitet voran, freut sich Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP):

"Erstmals seit Beginn der Krise unterschreitet die Arbeitslosigkeit das Niveau der Vergleichswoche von 2019, vor der Krise."

Derzeit sind 268.028 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet – 1.129 Arbeitslose weniger als 2019.

4.600 weniger Arbeitslose in 1 Woche

"Das Coronavirus hat nahezu jede Volkswirtschaft weltweit vor große Herausforderungen gestellt und dafür gesorgt, dass viele Menschen arbeitslos wurden. Dass heute erstmals, schneller als gedacht, wieder weniger Menschen arbeitslos sind, als vor der Krise, ist sehr erfreulich", so Bundeskanzler Kurz in einer Aussendung.

 Auch binnen der vergangenen Woche sind die Arbeitslosenzahlen deutlich gesunken. Etwa 4.600 Arbeitslose weniger gibt es im Vergleich zur vergangenen Woche.

In Schulung befinden sich derzeit 67.030 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 sind mit aktuellem Stand um rund 78.200 Personen weniger beim AMS arbeitslos gemeldet.

"Vorkrisenniveau schneller erreicht als ursprünglich erwartet"

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt sei ein deutliches Signal dafür, wie hoch die derzeitige Dynamik am Arbeitsmarkt ist. 

"Wir haben das Vorkrisenniveau weitaus schneller erreicht, als ursprünglich erwartet"

Man konzentrieren uns nun weiter auf "Qualifizierungsmaßnahmen und die Reduktion der Langzeitarbeitslosigkeit", so Arbeitsminister Martin Kocher. 

 "Die Anmeldungen zur Kurzarbeit liegen derzeit bei 62.387, wobei jedoch die tatsächlichen monatlichen Abrechnungen entscheidend sind", betont der Arbeitsminister weiter.

Die Anmeldungen zur Kurzarbeit steigen üblicherweise während einer laufenden Antragsphase noch leicht an, weil Betriebe aus Vorsicht die Kurzarbeit beantragen und dann aber oft nicht in Anspruch nehmen.

Rekordstand an offenen Stellen

"Mit derzeit rund 120.000 offenen Stellen verzeichnen wir darüber hinaus einen Rekordstand an offenen Stellen österreichweit, wobei es regional Unterschiede gibt. Während in Wien ein Stellenmangel vorherrscht, suchen Betriebe in vielen anderen Bundesländern verstärkt nach qualifizierten Arbeitskräften", so Kocher.

Gleichzeitig verfolge man das Ziel, auch im Rahmen der Arbeitslosenversicherung Neu die Vermittlungsbemühungen des AMS weiter zu verbessern.

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