Dienstagnachmittag ging bei der Rettungsleitstelle in Wien ein Notruf über einen verunfallten Bauarbeiter am Lerchenfelder Gürtel in Wien-Ottakring ein. Gegen 13 Uhr traf den Arbeiter ein Gegenstand am Kopf. Laut Augenzeugen war der Patient auch kurzzeitig bewusstlos. Der Verletzte lag in einem Schacht, die Bergung gestaltete sich kompliziert.
Der 36-Jährige war gerade mit Kanalarbeiten in einem Schacht beschäftigt, als sich ein Bauteil von einer Seilwinde löste und ihn aus mehreren Metern auf dem Kopf traf. Dabei zog sich der Bauarbeiter schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen zu.
Der Bauarbeiter wurde von Teams der Berufsrettung Wien in dem Schacht notfallmedizinisch versorgt und konnte stabilisiert werden. Da der Verletzte in einem Schacht lag, musste auch die Seiltechnikeinsatzgruppe (STEG) der Berufsrettung Wien eingreifen.
Sie halfen bei der Bergung des Mannes, der anschließend mittels Schleifkorbtrage und Drehleiter der Berufsfeuerwehr Wien aus der Grube gehoben wurde. Nach der weiteren notfallmedizinischen Versorgung wurde der 36-Jährige in einen Schockraum transportiert.