Architekt muss 3,27 Mio(!) für Pfusch-Palast zahlen

Der spanische Architekt Santiago Calatrava ist in seiner Heimat wegen mangelhafter Arbeit zur Zahlung eines Schadenersatzes von 3,27 Millionen Euro verurteilt worden. Ein Richter hat ihn laut spanischen Medien in Oviedo Calatrava für mehrere Mängel am 2011 eingeweihten Kongresspalast der nordspanischen Stadt schuldig gesprochen.

Während der Bauphase waren 2006 in Oviedo unter anderem Dachteile des "Palacio de Congresos" eingestürzt. Allein dieser Unfall führte damals zu Mehrkosten von 3,4 Millionen Euro.

Calatrava (61) ist für technisch spektakuläre, futuristische Bauwerke bekannt. Er entwarf vor allem zahlreiche Bahnhöfe und Brücken und zuletzt in New York auch die neue U-Bahn-Station an der Stelle der Terroranschläge vom 11. September 2001. Der weltweit angesehene Mann aus Valencia hatte allerdings in den vergangenen Jahren wegen hoher Kostenvoranschläge und zahlreicher Baumängel mehrfach Ärger mit seinen Auftraggebern.

APA/red

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