Nach WM-Finaleinzug

Argentinien-Spieler provozieren mit Plakat-Jubel

Argentinien steht im Finale der WM 2026. Fans und Spieler jubelten danach ausgiebig – auch mit einem provokanten Transparent.
Sport Heute
16.07.2026, 00:48
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Argentiniens Nationalspieler haben nach dem Einzug ins WM-Finale mit einer umstrittenen Aktion für Wirbel gesorgt. Nach dem Halbfinal-Sieg gegen England präsentierten sie gemeinsam mit Fans ein Transparent, das den Anspruch Argentiniens auf die Falklandinseln unterstrich. "Las Malvinas son Argentinas" stand auf dem Transparent – also: "Die Falklandinseln gehören zu Argentinien".

Auch auf den Rängen waren Banner mit derselben Botschaft zu sehen. Die Falklandinseln gehören zu Großbritannien. Der Streit um die Inselgruppe vor der Atlantikküste Argentiniens reicht Jahrzehnte zurück. 1982 besetzte Argentinien die Falklandinseln, ehe Großbritannien sie im Falklandkrieg zurückeroberte. In dem Konflikt starben 255 britische Soldaten, drei Inselbewohner und 649 argentinische Militärangehörige.

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Der provokante Jubel einiger Spieler sorgte jedenfalls für Kopfschütteln.

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Argentinier gewinnen auf dem Feld

Sportlich setzte sich Argentinien nach einem dramatischen Spiel mit 2:1 gegen England durch. Anthony Gordon hatte die Engländer in Führung gebracht (55.), ehe Enzo Fernandez ausglich (85.) und Lautaro Martínez in der Nachspielzeit (92.) den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Bereits vor der Partie hatten politische Aussagen für zusätzliche Brisanz gesorgt. Argentiniens Vizepräsidentin bezeichnete England laut Medienberichten als "Piraten" und griff damit den jahrzehntealten Territorialstreit erneut auf.

Der provokante Jubel mit dem Falkland-Banner dürfte die Spannungen zwischen beiden Ländern nun auch über den Fußball hinaus weiter anheizen.

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