Ärger mit Jugendlichen: Stadt engagiert Securitys

Bürgermeisterin Karin Baier und Petar Krcmarevic (Sommerbad) mit Mitarbeitern der Sicherheitsfirma.
Bürgermeisterin Karin Baier und Petar Krcmarevic (Sommerbad) mit Mitarbeitern der Sicherheitsfirma.Bild: Stadtgemeinde
Drastische Maßnahmen musste die Stadt Schwechat nach einer Reihe betrüblicher Ereignisse jetzt für Freibad, Parks und Spielplätze setzen.
Beschwerden wegen Lärm und Vandalismus häuften sich in Schwechat (Bez. Bruck an der Leitha) zuletzt stark, vor allem im Freibad, in den Parks und auf Spielplätzen randalierten zuletzt immer wieder Jugendliche. Jetzt reichte es Bürgermeisterin Karin Baier (SPÖ): Sie beauftragte eine Sicherheitsfirma, die ab sofort die Hotspots durchstreift.

"Es wurden Angebote eingeholt und dann gemeinsam mit der Verwaltung die Sicherheitsfirma beauftragt. Diese führt nun die Streifenarbeit durch, alle Parkanlagen, Freizeitgebiete, Spielplätze und auch das Sommerbad stehen unter Beobachtung", erklärt die Stadtchefin.

Die Abstimmung der Arbeit der Sicherheitsfirma wird in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Exekutive getroffen. Dadurch erhofft sich Baier schnell entsprechende Ergebnisse. "Die beauftragte Firma leistet derartige Dienste bereits seit geraumer Zeit auch in einigen Wiener Bezirken – ist jedoch, was uns wichtig war, ein Schwechater Unternehmen – wo sich diese Methode bereits bewährt hat", sagt sie.

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Eine Information an den Gemeinderat wird in der nächsten Sitzung erfolgen, „aufgrund der auch jahreszeitlich bedingten Dringlichkeit war eine Entscheidung mittels Sofortmaßnahme aber notwendig", so Baier. Und zum Schluss: „Persönlich finde ich es sehr schade, dass die präventive Arbeit der sehr engagierten Jugendbetreuung des Vereins Römerland Carnuntum und die Maßnahmen der Polizei offenbar nicht ausreichen, um dieses unnötige Verhalten in den Griff zu bekommen, weshalb ich abschließend einen neuerlichen Appell an die Vernunft der agierenden Personen richten möchte!"

Kritik an der Sofortmaßnahme hielt sich bislang in Grenzen. FPÖ-Stadtparteiobmann Wolfgang Zistler teilte etwa mit: "Nach mehreren besorgniserregenden Vorfällen mit Jugendlichen, die offensichtlich nicht aus "Schwechat" stammen, hat man sich nun entschlossen, kurzfristig eine Sicherheitsfirma zu beauftragen, um für Ruhe zu sorgen. So traurig der Umstand ist, bin ich, obwohl das leider wieder Geld kostet, sehr für diese Maßnahme. Schließlich wollen wir in Schwechat keine Zustände wie in Wiener oder gar deutschen Bädern." (min)

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