Als Julian Schmid (Grüne) in Niederösterreich beim Verteilen von Kipferln vor der HTL Mödling aus einem im Parkverbot abgestellten Wahlkampfauto erwischtwurde, ätzten niederösterreichischen Freiheitlichen noch in Richtung der Grünen.
Wenig später tauchte dann ein Foto eines FPÖ-Wahlkampfautos auf, das einen Zebrastreifen blockierte. Zwar wurde der Strache-Wagen in Wien (Kolschitzkygasse im 4.) abgelichtet, etwas unglücklich wirkte das Ganze aber dennoch.
FPÖ Wien nimmt Stellung
Seitens der Wiener FPÖ wollte man das Theater nicht mitmachen und entschuldigte sich einfach, anstatt Ausreden zu suchen. "Dieses Parkverhalten entspricht nicht dem Briefing, das wir an unsere Fahrer herausgegeben haben, nämlich selbstverständlich alle Verkehrsregeln strikt einzuhalten", so Sprecher Andreas Hufnagl.
Auch würde eine mögliche Parkstrafen nicht mit Steuergeld bezahlt werden. "Bei uns ist es üblich, dass Fahrer jene Verkehrsstrafen, die sie verursachen, aus der eigenen Tasche bezahlen so wie andere Berufskraftfahrer auch. Sollte zu diesem Vorfall eine Anzeige eingehen, wird das ebenso gehandhabt", sagt Hufnagl.
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