Eigentlich sollte es um den großen Showdown der letzten vier Kandidatinnen gehen, doch plötzlich steht alles still. Der Grund? Ein Name.
Als Hati (25) ihre Konkurrentin Ariel (22) mit ihrem bürgerlichen Namen "Valeria" anspricht, kippt die Stimmung sofort. Die Schweizerin rastet aus: Ihr echter Name habe im TV nichts verloren, das sei vertraglich geregelt. Privatsphäre? Fehlanzeige im Dschungel, dafür umso mehr Drama.
Was folgt, ist ein lautstarkes Wortgefecht, bei dem selbst hartgesottene Trash-Fans kurz schlucken müssen. Zwischen wilden Anschuldigungen und Beleidigungen wie "hässliches Gesicht" und "ekelhafte Stinkfresse" geht komplett die Übersicht verloren.
Hati legt sogar noch nach und fordert Ariel zum Promi-Boxen heraus: "Komm Fame Fighting, ich geb dir Reichweite!" Doch Ariel winkt ab. Sie sehe sich als "Lady" und trete sicher nicht gegen jemanden an, "den man nicht kennt".
Nach dem verbalen Schlagabtausch kommt die Entscheidung und die trifft Hati hart. Sie fliegt kurz vor dem Finale raus. Ariels Abschiedsworte? Alles andere als elegant: Mit einem verbalen Tiefschlag schickt sie ihre Rivalin nach Hause.
Doch der Zoff scheint Kraft gekostet zu haben. Im Finale kann Ariel nicht mehr überzeugen und muss sich klar geschlagen geben. Am Ende holt sich Ginger Costello-Wollersheim (39) den Sieg – und mehr als 20.000 Euro Preisgeld.
Die Gewinnerin ist nach der kräftezehrenden Challenge komplett am Ende: "Wenn ich Luft bekommen könnte, würde ich mich freuen!"
Und Ariel? Die zerbricht kurz vor dem Ziel. Statt Größe zu zeigen, verweigert sie ihrer Konkurrentin den Handschlag und flüchtet unter Tränen vor den Kameras. "Ich mach mich nicht zum Deppen!", schluchzt sie aus dem Off.
Ein Finale, das zeigt: Bei "Reality Queens" geht es eben nie nur ums Gewinnen, sondern vor allem ums Eskalieren.