Armen Bären seit zehn Jahren Galle abgezapft

Das unfassbar traurige Leben von Bären, denen in Vietnam Galle abgezapft wird, soll sich bald zum Besseren wenden. Die Farmen sollen geschlossen werden.
Die arme Kragenbärin Hai Chan steht mit ihrem Schicksal für etwa 1.300 weitere Tiere, die in Vietnam einer lebensverachtenden Prozedur unterzogen werden: Sie leben jahrelang in winzigen Käfigen, in ihrer Galle wurde eine Kanüle fixiert. Durch die wird mehrmals pro Monat Gallensaft abgezapft. Eine unbeschreiblich schmerzhafte Praxis.

Pfoten abgeschnitten

Doch das ist noch nicht alles: Da im asiatischen Raum Bärenprodukte als gesundheitsfördernd gelten, werden sämtliche brutale Methoden genutzt, um Geld zu machen. So wurden Bärin Hai Chan bei lebendigem Leib beide Pfoten abgeschnitten, um sie zu verkaufen. So fristet das arme Weibchen nun in seinem rostigen Käfig, behindert und wöchentlich durch die Gallensaft-Extraktion gefoltert.

Petition unterschreiben!

Dem will der österreichische, weltweit agierende Tierschutzverein Vier Pfoten nun einen Riegel vorschieben: Zusammen mit weiteren Organisationen (Education for Nature Vietnam und World Animal Protection) soll die grausame Haltung auf den Farmen beendet werden. Innerhalb von drei Jahren sollen alle Tiere befreit werden. In Phase ein wird ein straffes Kontrollsystem für die Farmen installiert. Bei illegalen Praktiken sollen die Tiere konfisziert werden. Um das möglich zu machen, versuchen die Aktivisten die Gesetzgebung in Vietnam zu beeinflussen – und bauen zeitgleich Bärenschutzzentren aus. Dort sollen die geschundenen Tiere später untergebracht werden. Tierfreunde weltweit können eine Petition unterschreiben, die an die vietnamesische Regierung weitergeleitet wird: https://help.four-paws.org/de-AT/hilf-vietnams-traurigsten-baeren (mah)

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