Im Interview mit "n-tv" sagt der Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht, die Fettleibigkeit des US-Präsidenten könne diesem in Verbindung mit seiner Corona-Infektion zum Verhängnis werden. "Er gehört mit seinen 74 Jahren und seiner Fettleibigkeit natürlich zur Risikogruppe. Wahrscheinlich ist, dass Donald Trump jedenfalls keinen unauffälligen Krankheitsverlauf zu erwarten hat", prognostiziert Dr. Specht.
Auf Spekulationen, Donald Trump habe bereits mehrere Schlaganfälle erlitten, reagiert der Mediziner: "Wir wissen nicht, ob das tatsächlich stattgefunden hat. Aber man kann davon ausgehen, dass er einen Bluthochdruck hat. Das ist ein weiterer Faktor, der den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen kann". Neurologische Langzeitfolgen könnten laut Dr. Specht zum Beispiel eine bleibende Konzentrationsschwäche sein.