Ärzte planen Protest gegen Honorar-Kürzungen!

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2,7 Millionen Euro dürften der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) heuer zu Jahresende übrigbleiben.

 

Von 454 Millionen auf 463 Millionen Euro soll das Jahresbudget für Ärzte-Honorare erhöht werden. Doch Ärztekammer-Vizepräsident Johannes Steinhart lehnt das Angebot als "inakzeptabel" ab. "Für jeden niedergelassenen Arzt würde das ein Minus von 1,7 % bedeuten." Wie das?

Behandlungen werden moderner und teurer und die Zahl der Patientenbesuche steigt (höhere Lebenserwartung) – und damit auch die Ausgaben der Ärzte. ÄK-Forderung: 477 Mio. Euro, damit zumindest die Inflation ausgeglichen wird. Ende August wird weiterverhandelt, ein Ergebnis ist aber nicht abzusehen. Zu Schulbeginn plant die ÄK daher eine Protest- Offensive. Ordinationsschließungen sind nicht vorgesehen

E. Nuler

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