US-Promis machen sich für inhaftierten Rapper stark

Rakim Mayers (30), besser bekannt als A$AP Rocky, sitzt in Stockholm im Gefängnis. Stars wie Justin Bieber verlangen seine Freilassung.
Am 26. Juni startete A$AP Rocky seine Europa-Tournee mit einem Konzert in Paris. Vier Tage später trat der Rapper in Stockholm auf und wurde nach dem Gig in Polizei-Gewahrsam genommen. Ihm wird vorgeworfen, mit drei Begleitern zwei junge Männer angegriffen zu haben.

Laut "TMZ" hatte sich A$AP Rocky nach seinem Konzert freiwillig gestellt. Er durfte mit einem Anwalt sprechen, nicht aber mit Vertretern der US-Botschaft in Stockholm – eine Abweichung vom Standard-Prozedere und ein "Bruch von Rockys Menschenrechten".

Der Musiker selbst sieht sich als Opfer. "Ein paar Drogenabhängige sind also nicht meine Fans", schrieb Rocky auf Instagram, "wir kennen diese Kerle nicht und wollten keine Probleme, sie haben uns vier Blocks lang verfolgt und vorbeigehenden Mädchen an den Hintern gefasst, also lasst mich zufrieden."

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Tournee unterbrochen

Nachdem Rocky aufgrund der Ermittlungen Konzerte in Norwegen (am 3. Juli) und Polen (am 4. Juli) verpasst hatte, wurde am 5. Juli bekannt, dass der Rapper mindestens zwei weitere Wochen festgehalten werden soll. Laut "Pitchfork" drohen ihm im Fall einer Verurteilung sechs Jahre Haft. Rockys Anwalt Henrik Olsson Lilja behauptet, sein Klient habe in Notwehr gehandelt. Inzwischen fielen auch Konzerte in Dublin und London flach.

#freerocky

In den USA wird die Causa derzeit mit großer Sorge verfolgt. Auf Instagram rufen Stars wie Justin Bieber (25) dazu auf, eine Petition zur Freilassung von A$AP Rocky zu unterzeichnen.

(lfd)

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