"Haarscharfe Nummer"

Asfinag warnt: Gefälschte Maut-Mails im Umlauf

Kriminelle versenden E-Mails im Namen der Asfinag und fordern zu Zahlungen für angebliche Mautverstöße auf. So schützt du dich.
Newsdesk Heute
20.09.2026, 10:46
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Derzeit kursieren gefälschte E-Mails, die scheinbar von der Autobahngesellschaft Asfinag stammen.

Autofahrer werden darin aufgefordert, eine 10-Tages-Vignette nachzukaufen, um angeblich eine hohe Strafe zu vermeiden.

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So funktioniert die Betrugsmasche

Die Betrüger behaupten, du wärst ohne gültige Vignette auf der Autobahn unterwegs gewesen. In der E-Mail wird zur schnellen Zahlung von 12,36 Euro für eine nachträgliche Vignette aufgefordert. Wer nicht zahlt, dem wird mit einer Strafe von bis zu 3.000 Euro gedroht.

Die Zahlung soll über einen Button erfolgen, der mit 'Ersatzmaut jetzt bezahlen' beschriftet ist.

Wie die Asfinag und der ADAC berichten, verbirgt sich hinter diesem Button kein offizieller Zahlungsweg, sondern ein Phishing-Link. Wer klickt, landet auf einer gefälschten Seite, auf der Kreditkarten- und persönliche Daten abgegriffen werden können.

"Haarscharfe Nummer. Nehmt euch immer die Zeit wichtige Sachen doppelt zu checken!", warnt Motorrad-Influencer "Mike on Tour" auf Instagram (siehe Posting oben)

Woran du die Fälschung erkennst

Obwohl die E-Mails optisch täuschend echt wirken, gibt es laut Asfinag klare Warnzeichen. Der geforderte Betrag von 12,36 Euro ist untypisch, und die Absenderadressen stimmen nicht mit offiziellen Asfinag-Adressen überein. Die Asfinag informiert aktuell auf ihrer Website und in ihrem Mautshop über die Betrugswelle und geht technisch gegen die betrügerischen Links vor.

Nicht nur Vignetten sind betroffen: Kriminelle kopieren mittlerweile auch andere amtliche Portale. Bei Online-Anträgen für Dokumente wie Führungszeugnis oder Wunschkennzeichen sollte die Internetadresse stets genau geprüft werden.

So schützt du dich vor Phishing-Mails

Wer eine verdächtige E-Mail erhält, sollte niemals auf Zahlungslinks klicken oder persönliche Daten auf verlinkten Seiten eingeben. Rufe den offiziellen Asfinag-Mautshop immer direkt im Browser auf. Antworte nicht auf fragwürdige Nachrichten und leite keine Daten weiter.

Wenn du bereits Kreditkartendaten auf einer gefälschten Seite eingegeben hast, solltest du sofort deine Bank kontaktieren und die Karte sperren lassen. Kontrolliere alle folgenden Kontobewegungen genau und erwäge eine Anzeige bei der Polizei.

red,Akt. 20.09.2026, 11:39, 20.09.2026, 10:46