Ashley Judd wurde von Vergewaltiger schwanger

Dreimal wurde Schauspielerin Ashley Judd vergewaltigt - und dabei sogar schwanger.

Vergangene Woche teilte US-Schauspielerin Ashley Judd mit den Anwesenden einer Podiumsdiskussion im Zuge des "Women in the World"-Gipfels – an dem sich jährlich weibliche Führungskräfte, Aktivistinnen und politische Entscheidungsträger treffen – ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Vergangenheit: "Wie ihr alle wisst, denn ich spreche seit jeher offen darüber, wurde ich dreimal Opfer einer Vergewaltigung", so Judd. Die heute 50-Jährige wurde bei einem der drei Male sogar schwanger von ihrem Peiniger.

"Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, legal und sicher abzutreiben", erzählte sie. Der Vergewaltiger stammte wie sie selbst aus Kentucky im US-Bundesstaat Tennessee. Damit hätte er sogar ein Anrecht auf die Vaterschaft gehabt. Judd: "Ich hätte mir die Elternschaft mit einem Vergewaltiger teilen müssen."

Ashley Judd spricht an einem Podium des "Women in the World"-Gipfels. Video: Youtube

Stars setzen sich für das Recht auf Abtreibung ein

Laut Medienberichten gehört Judd zu jenen 50 Hollywood-Schauspielern, die derzeit ein neues Gesetz aus dem Bundesstaat Georgia boykottieren. Die "Heartbeat-Bill" verbietet Abtreibungen, sobald beim Fötus ein Herzschlag festgestellt werden kann. Dies kann bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche eintreten.

Stars gegen umstrittenes Gesetz

Im März twitterte Schauspielerin Alyssa Milano die vollständige Liste derjenigen, die sich gegen das Gesetz zur Wehr setzen, darunter Männer und Frauen in Hollywood wie Judd, David Arquette, Debra Messing, Mandy Moore, Amy Schumer, Ben Stiller und Don Cheadle.

(rab/20 Minuten)

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