AstraZeneca-Impfstoff soll auch Übertragung verringern

Das Risiko einer Verbreitung des Virus werde bereits nach einer ersten AstraZeneca-Impfung um 67 Prozent verringert.
Das Risiko einer Verbreitung des Virus werde bereits nach einer ersten AstraZeneca-Impfung um 67 Prozent verringert.FrankHoemann / picturedesk.com
Der AstraZeneca Corona-Impfstoff soll, Studien zufolge, schon nach der ersten Dosis gut wirken. Auch die Übertragungsrate dürfte sinken.

Bereits die erste Dosis des Impfstoffs von AstraZeneca bietet laut drei verschiedenen Untersuchungen im Zeitraum von drei Wochen bis drei Monate bereits einen 76-prozentigen Schutz gegen Ansteckungen. Bei Verabreichung einer zweiten Dosis nach drei Monaten steige die Wirksamkeit auf 82 Prozent. Das Risiko einer Verbreitung des Virus werde bereits nach einer ersten Impfung um 67 Prozent verringert.

Dies geht aus einer am Mittwoch von der Universität Oxford veröffentlichten Studie hervor. Halten die Impfungen weiteren wissenschaftlichen Prüfungen stand, könnte das heißen, dass eine erste Dosis für Risiko-Personen schon einen gewissen Schutz bietet.

"Das zeigt der Welt, dass der Wirkstoff aus Oxford gut arbeitet", sagte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock.

Er bezeichnete die Ergebnisse der Studie als "gute Neuigkeiten".

Zweite Dosis wichtig

Da Impfstoff derzeit ein knappes Gut ist, stellt sich nun für die Forscher auch die Frage, wie schnell die zweite Impf-Dosis verabreicht werden muss. Deborah Dunn-Walters, Professorin für Immunologie an der Southampton University und Vorsitzende der Covid-19-Taskforce der "British Society for Immunology", sagte gegenüber dem britischen "Guardian":

 "Die Wirksamkeit verbessert sich bei der zweiten Dosis, daher ist es immer noch wichtig, diese zu erhalten."

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