Asyl: Traiskirchen gibt Entwarnung

Mitten in der hitzigen Debatte um die (Nicht-)Errichtung eines weiteren Aufnahmezentrums für Asylwerber kommt aus Traiskirchen (Bez. Baden) Entwarnung: Zurzeit seien 370 Personen untergebracht und damit deutlich weniger als noch vor einem Jahr. Damals befanden sich an die 1100 Asylsuchende in der Aufnahmestelle.

Ein Grund dafür ist das mit 1. Jänner 2010 novellierte Asylgesetz, wie der Leiter des Aufnahmezentrums, Franz Schabhüttl, gegenüber dem ORF erklärte. Dieses erlaube eine schnellere Abwicklung der Asylverfahren. Was die Sicherheit betrifft, könne man die Lage als ruhig beschreiben. In der Zwischenzeit fordert das BZÖ eine Garantieerklärung von Ministerin Maria Fekter, tatsächlich auf den Bau eines weiteren Erstaufnahmezentrums neben Traiskirchen und Thalham (OÖ) zu verzichten. Die FP unterstützt Fekters Forderung nach einer Anwesenheitspflicht.

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