Asyl: Traiskirchen platzt wieder aus allen Nähten

Traiskirchen in Niederösterreich ist wieder einmal heillos überbelegt. In dem Erstaufnahmezentrum befinden sich derzeit an die 850 Flüchtlinge. Ausgerichtet ist das Asylheim für 480 Menschen. Die Stadt fordert jetzt einen gesetzlichen Aufteilungsschlüssel.

Seit rund zehn Jahren gibt es Quoten für die Aufnahme der Flüchtlinge. Jedes Bundesland hat je nach Größe eine gewisse Anzahl zu beherbergen. Aber es hält sich - - niemand an die Vereinbarung. Viele Bundesländer seien weiterhin säumig, beklagt sich SPÖ-Stadtrat Andreas Babler.

Aufteilung per Gesetz regeln

Ein neuerlicher Koordinationsrat zur Aufteilung zwischen den Ländern sei zu wenig, so Babler. Diese Zusagen würden nur kurze Zeit eingehalten und brächten "keine längerfristig akzeptablen Lösungen für Traiskirchen". Deshalb gehe es um einen gesetzlichen Aufteilungsschlüssel je nach Einwohnerstärke der Bundesländer. Innerhalb der Länder müsse es ebenfalls einen solidarischen Aufteilungsschlüssel geben - "auch in Niederösterreich".

Protestmarsch der Flüchtlinge

Genau wegen landeten.

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