Asyl-Wucher: 9.476 Euro für Zelt-Schlafplatz

Bild: Reuters

Preise wie im Luxus-Hotel: Laut "Bild" hat die Stadt Essen (D) einem Asylheim-Betreiber bis zu 9.476 Euro pro Flüchtling im Monat bezahlt - für Verpflegung und einen Zeltschlafplatz.

Preise wie im Luxus-Hotel: Laut "Bild" hat die Stadt Essen (D) einem Asylheim-Betreiber bis zu 9.476 Euro pro Flüchtling im Monat bezahlt – für Verpflegung und einen Zeltschlafplatz.

Hier wurde mit der Not richtig Kasse gemacht: In Essen soll die Stadt dem größten deutschen Heimbetreiber, "European Homecare (EHC)", seit Sommer 2015 Hunderte Millionen Euro bezahlt haben – allein 2015 waren es knapp 125Millionen Euro. Dafür brachte das Unternehmen 4.800 Asylwerber in zehn Zeltdörfern und Leichtbauhallen mit Trennwänden unter – zum Teil in 12-Personen-Parzellen ohne Privatsphäre.

EHC berechnete z. B. monatlich für ein Bett in einer 344-Personen-Halle 653,28Euro Miete, dazu kam eine "Ausstattungspauschale" um 595 Euro pro Platz und 1.200 Euro für Versorgung pro Flüchtling. Und: Wurden es weniger Flüchtlinge, musste die Stadt für die Auslastung mehr bezahlen – im Höchstfall sogar 9.476 Euro. 2016 wurde das letzte Zeltdorf geschlossen, der Vertrag zwischen der Stadt und EHC ist ausgelaufen.

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