Asylwerber in Linzer Schulen: Gespräche kommende Woche

Bild: Land OÖ

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) will die Flüchtlinge aus den Zeltlagern in Schulturnsälen unterbringen. Das Innenministerium ist gesprächsbereit, Kritik kommt von der FPÖ.

Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) will die aus den Zeltlagern in Schulturnsälen unterbringen. Das Innenministerium ist gesprächsbereit, Kritik kommt von der FPÖ.

Bis Mitte der kommenden Woche prüft die Stadt Linz sehr genau, welche Schulen für die Unterbringung der maximal 200 Asylwerber in Frage kommen und wie die ganze Sache organisatorisch über die Bühne gehen soll.

"Danach werden wir mit dem Land Oberösterreich und dem Innenministerium in Wien intensive Gespräche führen", lässt Bürgermeister (SPÖ) ausrichten.

Eine offizielle Stellungnahme des Innenministeriums an die Stadt gibt es zwar nicht, aber Ministerin (ÖVP) ließ durchblicken, dass der Vorschlag durchaus interessant ist. Die Stadt Linz hat zudem Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) von den Plänen informiert. Kritik kam hingegen von der FPÖ.

Der Linzer Bezirksparteiobmann meinte: "Hier handelt es sich um einen unbedachten Schnellschuss und ein gefährliches Placebo." Er befürchtet nämlich, dass Sportvereine "ausquartiert" werden. Zudem gibt er zu bedenken, dass dies eine Lösung für nur zwei Monate sei.

Asyl: Grüne mit Masterplan

"OÖ muss in den kommenden Wochen die Weichen für eine mittelfristige Lösung der Quartiersfrage stellen", sagt Grünen-Landesrat Rudi Anschober. Seine Partei hat deshalb einen Masterplan ausgearbeitet.

Rasche Quartierlösung, Unterstützung und Einbeziehung der nicht aktiven Gemeinden und Auflösung der Zeltlager. Untermauert wird der Plan mit einer eigenen Plakatkampagne.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen