Asylwerber soll Mädchen belästigt haben – 100 € Strafe

Gaming aus dem Westen fotographiert.
Gaming aus dem Westen fotographiert.Wikipedia/Herbert Ortner (CC BY 3.0)
Ein 26-jähriger Afghane soll über Jahre eine junge Frau in Gaming (Bezirk Scheibbs) belästigt haben, wurde jetzt vor Gericht verurteilt.

Ein Afghane (26) hatte laut Anklage eine junge Frau (21) im Juni in Gaming verfolgt und sexuell belästigt. Beim Prozess diese Woche am Landesgericht in St. Pölten kam der Mann, der zwar schon fünf Jahre in Österreich ist, aber immer noch mit dem Status "Asylwerber" geführt wird, mit acht Monaten teilbedingter Haft (2 davon unbedingt) davon. Zusätzlich muss er 100 Euro an das Opfer zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 

Für Empörung sorgt das Urteil bei den Freiheitlichen, die ihrem Ärger am Donnerstag in einer Aussendung Luft machten. Denn laut FP soll der beschuldigte Afghane Wiederholungstäter sein und bereits kurz nach seiner Ankunft im Jahr 2015 auffällig geworden sein. Der damals 21-Jährige soll sich demnach dem erst 15 Jahre alten Mädchen (selbes Opfer wie heuer) im Schwimmbad in Gaming angenähert, die noch Minderjährige unsittlich berührt und sich ihre Hand in seine Badehose gesteckt haben.

Landbauer ist sauer

"Niemand versteht mehr, warum Asylwerber und ausländische Straftäter permanent mit Samthandschuhen angegriffen werden. Hier läuft Vieles gewaltig schief. Die Verantwortlichen sitzen in der Bundesregierung, schauen weg und schikanieren lieber unsere Landsleute mit verfassungswidrigen Strafen und Ausgangsverboten", kritisiert FPÖ Landespartei- und Klubobmann Udo Landbauer.

Für den Freiheitlichen ist das Urteil von zwei Monaten Haft und 100 Euro Wiedergutmachung "lächerlich" und "ein Schlag ins Gesicht für das Mädchen und die Familie". "Der Afghane läuft immer noch frei herum, während sich andere Eltern in der Gemeinde um ihre Kinder sorgen. Dieser Kerl gehört sofort in Schubhaft und muss zwangsweise außer Landes gebracht werden", so Landbauer.

Udo Landbauer in St. Pölten
Udo Landbauer in St. Pölten(Bild: Daniel Schreiner)
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