Asylwerber sticht Peiniger nieder: Täter fälschte Asylantrag

Bild: Google Maps
Nach der unfassbaren Tat in Favoriten, bei der ein Asylwerber nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung seinen Mitbewohner (27) niedergestochen haben soll, gibt es nun neue Details: Der Verdächtige gab seine wahre Identität preis. Er ist kein Syrer und auch nicht 35 Jahre alt.
Nach der , bei der ein Asylwerber nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung seinen Mitbewohner (27) niedergestochen haben soll, gibt es nun neue Details: Der Verdächtige gab seine wahre Identität preis. Er ist kein Syrer und auch nicht 35 Jahre alt. Ob seine Geschichte stimmt, ist ebenfalls unklar.
: Nachdem das vermeintliche Opfer in einem Krankenhaus zwei Männer beschuldigte, vergewaltigt worden zu sein und danach einen seiner angeblichen Peiniger (27) in einer gemeinsamen Wohnung niedergestochen haben soll, ließ der Verdächtige nun die Bombe platzen.

Täter kommt aus Marokko

Der Täter gab gegenüber den Ermittlern an, dass er nicht 35 Jahre alt, sondern zehn Jahre älter, also 45 Jahre alt, sei. Außerdem gab der Verdächtige zu, seinen Asylantrag gefälscht zu haben, da er nicht aus Syrien sondern Marokko stamme. Weitere Fragen beantwortete der Mann nicht mehr und gab an, nur noch "vor Gericht auszusagen".

Die Mitbewohner erzählten der Polizei, dass der 45-Jährige psychische Probleme habe. Mittlerweile konnte auch das Stichopfer einvernommen werden. Der 27-Jährige konnte zu der mutmaßlichen Vergewaltigung nichts sagen, antwortete nur: "Ich weiß nicht, wovon ihr redet." 

Indes wurde dem Verdächtigen Blut abgenommen, um festzustellen, ob der 45-Jährige wirklich mit K.O.-Tropfen betäubt worden ist. Die Ermittlungen laufen.
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