Die Asylanträge haben sich im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr laut Innenministerium verdoppelt. Laut der vorläufigen Asylstatistik haben in diesem Zeitraum 11.118 Personen einen Asylantrag gestellt.
Die meisten kamen von Afghanen (3.145), gefolgt von Syrern (2.978) und Tunesiern (730). Vertriebene aus der Ukraine werden wegen der bestehenden Sonderregelung nicht dazugezählt.
Für 5.350 Menschen wurden Asyl bzw. subsidiärer Schutz sowie humanitäre Aufenthaltstitel erteilt.10.955 Entscheidungen waren rechtskräftig negativ.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sprach sich in einer Aussendung für eine "weiterhin konsequente Linie" in der Asylpolitik aus. Dies sei auch notwendig, damit kriegsvertriebene Ukrainerinnen und Ukrainer Hilfe und Schutz in Österreich bekommen.