Atom-Stresstest ist nur ein schlechter PR-Gag

Nutzlos, offen für politischen Missbrauch und reine PR - eine aktuelle Studie stellt den EU-weiten AKW-Stresstests ein vernichtendes Zeugnis aus. Der Flop fällt auch auf Umweltminister Berlakovich zurück. Er hatte die Reaktor-Überprüfungen beworben.

Nutzlos, offen für politischen Missbrauch und reine PR – eine aktuelle Studie stellt den EU-weiten AKW-Stresstests ein vernichtendes Zeugnis aus. Der Flop fällt auch auf Umweltminister Berlakovich zurück. Er hatte die Reaktor-Überprüfungen beworben.

Heute präsentiert die EU-Kommission erste Ergebnisse der AKW-Stresstests. Geht es nach dem deutschen Nuklearexperten Wolfgang Renneberg, kann sie sich diese Mühe sparen: "Die Tests erfüllen die Anforderungen nicht", stellt Renneberg in einer aktuellen Studie ganz eindeutig fest:


Die Prüfer befassten sich weder mit möglichen Störfällen innerhalb (Brände, menschliches Versagen) noch außerhalb der Reaktoren (Flugzeug-Crashs).
AKW-Sicherheitssysteme standen ebensowenig auf der Prüfliste wie das Sicherheitsmanagement.
Die Prüfvorgaben entsprechen nicht dem aktuellen Stand der AKW-Technik.

Fazit: ""Die Tests sind offen für Missbrauch und sollen der Bevölkerung nur Reaktorsicherheit vorgaukeln."

Grünen-Chefin Eva Glawischnig sieht sich in ihrer Kritik an Umweltminister Niki Berlakovich (VP) bestätigt: "Wir haben immer gewarnt, dass die  AKW-Stresstests nur ein Ablenkungsmanöver sind. Die Inititive von 'Stresstest-Niki'‘ hilft nur den Atomkonzernen." Sie fordert Berlakovichs Rücktritt.

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