Attacke mit Schwert war Revierkampf von Drogenbanden

Eine Attacke mit einem Samuraischwert, bei der am 25. April ein Mann am Handelskai schwer verletzt worden war, entpuppte sich nach Ermittlungen der Polizei nun als Revierkampf von zwei rivalisierenden Drogenbanden. Für elf Mitglieder der kriminellen Verbindungen klickten jetzt die Handschellen.
Eine Attacke mit einem Samuraischwert, bei der am , entpuppte sich nach Ermittlungen der Polizei nun als Revierkampf von zwei rivalisierenden Drogenbanden. Für elf Mitglieder der kriminellen Verbindungen klickten jetzt die Handschellen.

Ein 28-jähriger Algerier war am 25. April von unbekannten Tätern mit einem Schwert und einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Drei bei der Tat anwesende Männer gaben an, grundlos attackiert und ausgeraubt worden zu sein.

Doch nun stellte sich heraus, dass es sich bei der Tat um einen blutigen Revierkampf zwischen zwei verfeindeten Drogenbanden handelte. Im Zuge der Ermittlungen wurden nun vier Mitglieder der "Mostapha" sowie fünf Mitglieder der "Islem", so die Namen der Dealergruppen, festgenommen.

Revierkampf

Alle Personen sind algerischer Abstammung und sind zwischen 19 und 29 Jahre alt. Zehn von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft. Nach zwei weiteren Mitgliedern der "Mostapha" wird noch gefahndet.

Beiden Gruppen wird vorgeworfen, seit August 2015 an mehreren Hotspots in Wien mit diversen Drogen gehandelt zu haben. Die Mitglieder arbeiteten zunächst zusammen, doch interne Streitereien führten zu Spaltung, die schließlich in dem Mordversuch am Handelskai ihren unrühmlichen Höhepunkt fand.
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