Attentat vor 25 Jahren erschütterte Oberwart

Vier Roma der Siedlung in Oberwart kamen bei einem Rohrbomben-Attentat 1995 ums Leben.
Vier Roma der Siedlung in Oberwart kamen bei einem Rohrbomben-Attentat 1995 ums Leben.Bild: picturedesk.com
Vor 25 Jahren tötete Ernst Fuchs mit einer Sprengfalle vier Roma. Die Gedenkfeier stand unter dem Motto "Niemals vergessen".
"Niemals vergessen" – mit einer Gedenkfeier unter diesem Motto wurde zum 25. Jahrestag an die Opfer des Bombenattentats von Oberwart gedacht. Der Anschlag war das folgenschwerste innenpolitisch motivierte Attentat in Österreich seit 1945.

Die Brüder Erwin und Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon wollten in der Nacht auf den 5. Februar 1995 eine Tafel mit der Aufschrift "Roma zurück nach Indien" entfernen, die der Bombenbauer Franz Fuchs als Sprengfalle vorbereitet hatte – alle vier Angehörige der Volksgruppe der Roma starben.

Bereits zuvor hatte Fuchs seine Terrorserie gestartet, dem damaligen Wiener Bürgermeister Helmut Zilk wurde die linke Hand zerfetzt. Erst 1997 konnte die Polizei Franz Fuchs fassen, er wurde 1999 zu lebenslanger Haft verurteilt und beging am 26. Februar 2000 in seiner Zelle Selbstmord.

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