AUA-Maschine flog knapp am Mega-Tornado vorbei

Ein Tornado am Flughafen Wien-Schwechat hatte es am Montag in sich - sowohl am Boden als auch in der Luft. Das zeigen aktuelle neue Aufnahmen.

Wie an den typisch hellblau lackierten Triebwerken erkennbar, dürfte eine Maschine der Austrian Airlines zum Zeitpunkt des Tornados in der Luft nicht weit entfernt vom Wirbelsturm gewesen sein.

Für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Jedoch durften sie aufregende und einzigartige Minuten erleben, wie das Foto von Facebook oben erahnen lässt.

In der schwülwarmen und sehr energiereichen Luft bildeten sich am Montagnachmittag und -abend wieder heftige Regenschauer und Gewitter.

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Ein Schwerpunkt war diesmal der Großraum Wien sowie die angrenzenden Teile Niederösterreichs. Hier sorgten massiver Hagel, Sturmböen und wolkenbruchartiger Regen für Behinderungen. In der Nähe des Flughafens Schwechat gab es eben diesen Tornado mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. "Tornados kommen im Flachland Ostösterreichs sowie im Südosten der Steiermark immer wieder vor", so UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

"Meist sind sie aber nur kurzlebig, deutlich schwächer ausgeprägt als in den USA und lösen sich rasch wieder auf." In den vergangenen Jahren wurden in Österreich bis zu fünf Tornados pro Jahr registriert.

(Red)

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