600 Millionen! AUA-Rettung mit Steuergeld nun fix

Die AUA soll eine Geldspritze bekommen.
Die AUA soll eine Geldspritze bekommen.picturedesk.com
Laut einem Insider ist ein Deal, um die Austrian Airlines zu retten, in trockenen Tüchern. Es gibt bereits erste Details.

Die Laufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) ist mit dem Staat Österreich zu einer Rettungspaket-Einigung gelangt. Das berichtet die APA unter Berufung auf einen Insider. Es sei "alles durch", derzeit suche man nach einem Termin für die Bekanntgabe. Eine entsprechende Pressekonferenz könnte schon am Montagabend oder Dienstag stattfinden.

Die Fluglinie hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Die AUA hat bei der Coronavirus-Finanzierungsagentur insgesamt 767 Millionen Euro an Hilfe vom Staat beantragt.

Die Details

Der "Standard" berichtete am Montag, wie das Paket im Detail aussieht. Die AUA erhält 600 Millionen Euro. 150 Millionen kommen von der deutschen Mutter Lufthansa, der Rest aus Österreich. Diese 450 Millionen teilen sich in einen staatlich garantierten Bankkredit auf sechs Jahre in Höhe von 300 Millionen und 150 Millionen als nicht rückzahlbaren Zuschuss auf.

Und was erhält Österreich für die Geldspritze? Eine Standortgarantie für zehn Jahre soll sichern, dass die AUA-Zentrale in Wien bleibt und das Drehkreuz Wioen-Schwechat Bestand hat. Der Name "Austrian Airlines" bleibt erhalten. Zudem entsendet die Regierung zwei Mitglieder in den Stiftungsvorstand der Luftverkehrsholding und erhält zwei Sitze im AUA-Aufsichtsrat.

Außerdem sollen die Grünen ein Anti-Dumping-Gesetz zu Ticketpreisen rausverhandelt haben.

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AUAAustrian AirlinesSebastian Kurz

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