FPÖ Linz stellt sich klar gegen rechte Bürgerwehr

Eine selbst ernannte Bürgerwehr will in Linz patroullieren.
Eine selbst ernannte Bürgerwehr will in Linz patroullieren.Bild: Screenshot Facebook
Die angeblich geplante Bürgerwehr in Linz stoßt auf breite Ablehnung. Polizei und auch die Politik lehnt das Vorhaben ab.

Sie nennen sich "Vikings Security Austria Division Linz", treten in den Sozialen Medien sehr martialisch auf und gelten als sehr recht. Am kommenden Wochenende will die selbsternannte Bürgerwehr erstmals in Linz für "Recht und Ordnung" sorgen (wir berichteten).

Dieses Unterfangen kommt allerdings in Linz selber nicht so gut an. Nachdem zuletzt schon die Polizei ihre Bedenken geäußert hat und die Aktivitäten der Bürgerwehr sehr genau beobachten will, reagiert nun auch die Politik und das mehr als ablehnend.

Sicherheits-Referent Vizebürgermeister Detlef Wimmer von der FPÖ meint: "Falls sich eine private ‚Hilfspolizei' Befugnisse anmaßt, die ihr nicht zustehen, droht letztlich allen Beteiligten mehr Schaden als Nutzen. Bei der Polizei ist eine jahrelange Ausbildung nötig, um in brenzligen Situationen richtig reagieren zu können."

Bürgermeister lehnt Bürgerwehr ab

Aber auch die SPÖ und Bürgermeister Klaus Luger lehnen das Vorhaben kategorisch ab. "Polizei und Ordnungsdienst leisten eine gute Arbeit. Darum brauchen wir in Linz keine so genannte Bürgerwehr auf Patrouille. Hinter diesen Aufrufen in den sozialen Medien steht einmal mehr der Versuch, Unsicherheit zu schüren und die Gesellschaft auseinander zu dividieren", so Luger.

Der Bürgermeister strebt zudem eine gemeinsame Erklärung aller Parteien GEGEN die Bürgerwehr an.

(gs)

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