Auch Hüttmayr nimmt den Hut

Oberösterreichs ÖVP kommt derzeit nicht zur Ruhe: Nach den Skandalen um den Nationalratsabgeordneten Norbert Kapeller sowie Ex-Innenminster und EU-Parlamentarier Ernst Strasser - beide traten mittlerweile zurück - zieht nach Kritik an seiner Person nun auch der Landtagsabgeordnete Anton Hüttmayr Konsequenzen.
Der Vöcklabrucker Politiker wird im Frühjahr nicht mehr als Präsident des oberösterreichischen Zivilschutzverbandes kandidieren. Das erklärte Hüttmayr im Vorfeld einer Sitzung am Mittwochabend in einem Brief. Der VP-Abgeordnete, der seit Ende 2010 auch Präsident des Zivilschutzverbandes Österreichs ist, soll in seiner Funktion als Landesboss einen Auftrag von mehr als 7000 Euro an seine eigene Firma vergeben haben - Heute berichtete. Hüttmayr rechtfertigte sich in Folge damit, dass er habe dem Verein damit beim Sparen geholfen habe - das Angebot jener Firma, deren Geschäftsführer und Eigentümer er selbst ist, sei deutlich kostengünstiger gewesen als alle anderen. Die Kritik an seiner Vorgehensweise verstummte dadurch allerdings weder parteiintern, noch innerhalb des Zivilschutzverbandes. Auch Hüttmayrs Aufwandsentschädigung als Präsident von pauschal 3800 Euro im Monat wurde heftig kritisiert.



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