Österreich

Auch in NÖ: AMS-Mitarbeiter immer öfter Opfer von Üb...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:16

Seit dem Jahr 2015 hat das Arbeitsmarkt-Service ein eigenes Security-Management. Zehn von 23 Geschäftsstellen in NÖ nehmen Sicherheitsdienste bereits in Anspruch. Der Grund: Die Anzahl der Vorfälle und Übergriffe (darunter verbale Beleidigungen, tätliche Angriffe, Sachbeschädigungen, aber auch Stalking) auf AMS-Mitarbeiter steigen.

Das bestätigt nun SP-Sozialminister Alois Stögers Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch die FPÖ. Demnach gab es 2015 in Niederösterreich im Vergleich zum Jahr davor ein Plus von 17,6 Prozent (inklusive Service- Line).

Die eklatantesten Steigerungen hatten die AMS-Stellen in Melk (von 0 auf 7 Fälle) und Tulln (von 0 auf 4 Fälle) zu verbuchen. Drei Mal (jeweils ein Mal in Hollabrunn, Tulln und Lilienfeld) eskalierte die Situation, die Polizei musste einschreiten.

Einer der Rowdys wurde angezeigt. Auch mussten im Jahr 2015 drei Hausverbote ausgesprochen werden. Bundesweit stiegen die Vorfälle von 1.398 auf 1.799 (Plus 28,7 Prozent). Traurige Spitze im Länder-Ranking: (710, davon 137 von derselben Person), Tirol ist mit 274 auf Platz zwei. NÖ ist mit 20 Schlusslicht.

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